Widder als Sternzeichen und Fische als Aszendent

Widder mit Aszendent Fische: Vorangehen mit Gespür

Sternzeichen Widder
Widder
Aszendent Fische
Fische

Eine kleine Schaufel gegen grosse Bedenken

Stell dir einen gemeinschaftlichen Pflanztag im Innenhof vor. Jemand hält einen Setzling und weiss nicht recht, wohin damit. Du würdest gern anfangen, statt noch lange die Töpfe anzuschauen. Vielleicht schlägst du vor: „Probieren wir erst diesen Kasten. Ein kleiner Kräutergarten, kein Schlosspark.“ Dann fragst du, ob ihr zusammen beginnen wollt.

Diese vorgestellte Szene zeigt einen möglichen gemeinsamen Ausdruck beider Zeichen: Du gibst einen Anstoss und suchst zugleich einen Zugang, bei dem sich der andere nicht gedrängt fühlt.

Tatkraft trifft auf einen feinen Empfang

Das Sternzeichen ergibt sich aus der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent gilt das Tierkreiszeichen, das zur Geburtszeit an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.

In der astrologischen Tradition werden dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zugeordnet. Der Aszendent steht unter anderem dafür, wie du Kontakt aufnimmst und auf den ersten Blick wirkst.

Zum Widder gehören in dieser Deutung Mut, Direktheit und der Wunsch, etwas anzupacken. Der Fische-Aszendent ergänzt Mitgefühl, Fantasie und Empfänglichkeit für Stimmungen. Ein behutsamer erster Eindruck kann deshalb mit einem ziemlich entschlossenen Willen zusammenkommen. Nimm davon mit, was dir bekannt vorkommt. Eine solche Beschreibung legt deine Persönlichkeit nicht fest.

Nicht jede Sorge verlangt sofort eine Tat

Zuneigung kann bei dieser Kombination heissen: aufmerksam zuhören und bereit sein, sich einzusetzen. Hat ein vertrauter Mensch Ärger mit jemandem, möchtest du ihm vielleicht gleich den Rücken stärken. Dabei kann dir auffallen, dass er zwischen Wut und Unsicherheit schwankt.

Bevor du für ihn aktiv wirst, lohnt sich eine einfache Frage: „Willst du erst einmal erzählen, oder möchtest du gemeinsam eine Antwort überlegen?“ So bleibt die Entscheidung bei deinem Gegenüber. Ebenso wichtig ist, deine eigenen Bedürfnisse nicht nur anzudeuten. Auch du darfst um Aufmerksamkeit bitten.

Wenn das Tempo nicht zum Gefühl passt

Dein möglicher Beitrag ist ein Anfang, der Mut macht, statt Druck aufzubauen. Mit einer anschaulichen Idee und dem ersten praktischen Schritt kannst du andere zum Ausprobieren ermuntern. Tatkraft und Vorstellungskraft arbeiten dann zusammen.

Allerdings kann der Widder-Antrieb schon loslegen, bevor alle ihre Meinung gesagt haben. Bemerkst du anschliessend eine veränderte Stimmung, bleibst du vielleicht an Vermutungen hängen und vermeidest das klärende Gespräch. Gleichzeitig sagst du womöglich deine eigene Grenze nicht deutlich genug. Irgendwann wird aus dem stillen Unbehagen eine ungeduldige Reaktion.

Hilfreich ist eine kleine Unterbrechung: erst nachfragen, dann weiterhandeln. Sage früh, was du willst und was dir zu viel wird. Rücksicht verlangt nicht, dass du dich selbst übergehst.

Auch dein eigener Topf braucht Platz

Im Innenhof darfst du den ersten Handgriff zeigen, ohne anschliessend jeden Setzling zu betreuen. Es bleibt Platz für deine eigenen Kräuter und für die Ideen der anderen. So müssen sich Mut und Mitgefühl nicht abwechseln: Sie können gemeinsam den Anfang leichter machen.