Waage als Sternzeichen und Waage als Aszendent

Waage mit Aszendent Waage: Ausgleich, bei dem du mitzählst

Sternzeichen Waage
Waage
Aszendent Waage
Waage

Wem gehört das freie Küchenfach?

Stell dir eine gemeinsam genutzte Küche vor. Das letzte freie Fach ist begehrt: Eine Person möchte Vorräte verstauen, eine andere ihre Backformen. Statt schnell ein Urteil zu fällen, fragst du nach, was sich anders unterbringen liesse. Für beide soll eine brauchbare Lösung entstehen.

Darin lässt sich das astrologische Motiv von Waage mit Aszendent Waage erkennen. Du suchst Verständigung. Nur deine eigene Lunchbox steht möglicherweise noch auf der Arbeitsfläche und wartet ebenfalls auf einen Platz.

Zweimal Waage, ein verstärktes Thema

Das Sternzeichen ergibt sich aus der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent bezeichnet man das Tierkreiszeichen, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.

Dem Sternzeichen schreibt die Astrologie grundlegende Eigenschaften zu. Der Aszendent wird unter anderem auf das Zugehen auf andere und den ersten Eindruck bezogen.

Zur Waage gehören traditionell Taktgefühl, Ausgleich und Freude an Gemeinsamkeit. Ist auch der Aszendent Waage, passen zugeschriebene Grundhaltung und Auftreten zusammen: Faires Miteinander ist ein Anliegen, das auch im Kontakt sichtbar werden kann. Die Wiederholung verstärkt dieses Thema, statt einen Gegensatz zu erzeugen. Ob und wo du dich darin wiederfindest, bleibt offen. Diese Deutung legt dich nicht fest.

Nicht nur fragen, auch etwas sagen

In einer Beziehung kann deine Zuwendung darin liegen, aufmerksam zuzuhören und gemeinsame Bedürfnisse zu berücksichtigen. Du fragst etwa, ob dein Gegenüber nach einem vollen Tag lieber Gesellschaft oder Zeit für sich hätte.

Doch auch deine Wünsche brauchen Worte. Vielleicht möchtest du etwas Wichtiges besprechen und sagst: „Ich würde dir gern etwas erzählen. Wann passt es heute für dich?“ So entsteht Nähe, ohne dass jemand Gedanken lesen muss. Dauerndes Entgegenkommen wirkt zwar unkompliziert, lässt den anderen aber womöglich gar nicht wissen, was dir fehlt.

Verständnis braucht irgendwann eine Entscheidung

Eine Stärke dieser doppelten Waage liegt astrologisch darin, verschiedene Sichtweisen anzuhören und niemanden vorschnell abzuwerten. Bei der Küchenfrage können daraus faire Absprachen werden, mit denen sich tatsächlich leben lässt.

Die Grenze ist erreicht, wenn du aus Rücksicht jede Entscheidung offenhältst. Noch eine Nachfrage, noch eine Möglichkeit, nur kein klares eigenes Anliegen: Das kann andere ratlos zurücklassen. Gleichzeitig wächst bei dir vielleicht Ärger, weil deine Bedürfnisse keinen Platz bekommen, obwohl du sie bisher kaum ausgesprochen hast.

Versuche, dem Abwägen einen zeitlichen Rahmen zu geben. Nach dem Anhören darf eine Entscheidung folgen. Eine Lösung muss nicht restlos begeistern, um fair zu sein.

Auch deine Lunchbox braucht Platz

Du kannst zugewandt bleiben und trotzdem klar sagen, was du brauchst. Ein freundlicher eigener Wunsch und eine rechtzeitige Entscheidung nehmen dem Miteinander nichts weg. Kleine Unstimmigkeiten dürfen dazugehören.

Beim Küchenfach wäre also auch dein Satz erlaubt: „Ich brauche ebenfalls etwas Platz.“ Fairness zählt nicht nur die Wünsche der anderen zusammen. Sie nimmt deine dazu. Dann muss die Lunchbox nicht länger so tun, als wäre die Arbeitsfläche ihr endgültiges Zuhause.