

Wer bekommt welchen Platz?
Stell dir eine Besprechung bei der Arbeit vor: Zwei Kollegen wünschen sich für ihre Präsentation denselben Termin. Du lässt beide erklären, was dafür spricht, und sorgst mit einer freundlichen Bemerkung dafür, dass die Stimmung locker bleibt. Der Kalender hat leider keine zusätzlichen Dienstage im Angebot.
An dieser Szene lässt sich die Kombination Waage mit Aszendent Löwe zeigen: verschiedene Interessen berücksichtigen und dabei warmherzig auftreten. Vielleicht hast du selbst ebenfalls einen Terminwunsch. Nur hat ihn bisher niemand gehört.
Zwei Blickwinkel auf dieselbe Person
Das Sternzeichen ergibt sich aus der Stellung der Sonne zum Zeitpunkt deiner Geburt. Der Aszendent bezeichnet das Tierkreiszeichen, das damals an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.
In der astrologischen Tradition steht das Sternzeichen für grundlegende Eigenschaften, die einem Menschen zugeschrieben werden. Mit dem Aszendenten verbindet man unter anderem die Art der Kontaktaufnahme und die Wirkung beim ersten Kennenlernen.
Bei der Waage gehören Ausgleich, Taktgefühl und Sinn für Gemeinsamkeit zu diesem Bild. Der Löwe-Aszendent ergänzt einen herzlichen, ausdrucksstarken und selbstbewussten Auftritt. So kann ein Wunsch nach Verständigung mit deutlicher Präsenz zusammenkommen. Das ist eine mögliche Deutung, keine Festlegung deiner Person. Du darfst dich darin wiederfinden, musst es aber nicht.
Herzlich sein heisst nicht nachgeben
Im nahen Miteinander kann Zuneigung durch aufmerksames Einbeziehen sichtbar werden. Du fragst nach, nimmst eine Meinung ernst oder sagst offen, was du am anderen schätzt. Nähe bekommt dadurch Wärme und gegenseitige Aufmerksamkeit.
Nur sollte Rücksicht nicht bedeuten, die eigenen Wünsche ständig wegzulassen. Wenn du dir ein ungestörtes Gespräch wünschst, hilft ein Satz wie: „Ich möchte dir etwas erzählen. Hast du gerade Raum dafür?“ Du zeigst dein Bedürfnis und fragst zugleich nach dem des Gegenübers. Beides darf wichtig sein.
Präsenz kann Platz schaffen
Wenn du unterschiedliche Sichtweisen zusammenführst, kann dein selbstbewusstes Auftreten anderen Mut machen. Du kannst etwa einen leisen Vorschlag aufgreifen und die Person bitten, ihn auszuführen. Dann dient deine Präsenz nicht nur dir, sondern einem fairen Austausch.
Schwieriger wird es, wenn du sowohl Harmonie als auch Anerkennung sichern möchtest. Eine Entscheidung wird vertagt, dein eigener Standpunkt bleibt unklar. Oder du erklärst so lebhaft, dass zurückhaltende Stimmen untergehen. Hier hilft bewusstes Zuhören: erst ausreden lassen, dann den eigenen Wunsch benennen und eine faire Wahl treffen. Zustimmung ist schön, aber sie muss nicht einstimmig sein.
Ein eigener Eintrag im Kalender
Auch in der Besprechung darf dein Terminwunsch auf den Tisch. Du kannst auf andere eingehen, ohne dich selbst aus der Abstimmung zu streichen. Ein klares Wort ist nicht automatisch ein unfreundliches.
Diese astrologische Verbindung bietet das Bild eines herzlichen Menschen, der Gemeinsamkeit gestalten möchte. Das gelingt nicht durch dauernden Beifall, sondern auch dadurch, dass du zuhörst, Stellung beziehst und anderen dieselbe Freiheit lässt.


