Löwe als Sternzeichen und Wassermann als Aszendent

Löwe mit Aszendent Wassermann: Ein offenes Herz, ein eigener Kopf

Sternzeichen Löwe
Löwe
Aszendent Wassermann
Wassermann

Ein neuer Platz für alte Stühle

Stell dir vor, im gemeinsam genutzten Innenhof werden ein paar alte Stühle hingestellt. Eine Nachbarin würde daraus gern eine kleine Leseecke machen, klingt aber unsicher. Du könntest sie ermuntern: «Probieren wir es doch!» Und gleich überlegen, ob die Stühle wirklich ordentlich in einer Reihe stehen müssen.

Ein bisschen Wärme, ein bisschen Mut zum Andersmachen: Darin lässt sich Löwe mit Aszendent Wassermann wiederfinden. Nur weil du die Möglichkeit schon deutlich vor dir siehst, haben die anderen allerdings noch nicht automatisch Platz genommen.

Zwei astrologische Blickwinkel

Das Sternzeichen ergibt sich aus der Position der Sonne bei deiner Geburt. Der Aszendent ist jenes Tierkreiszeichen, das zu genau dieser Zeit an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging. In der Astrologie ordnet man dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zu. Den Aszendenten verbindet man unter anderem mit dem ersten Eindruck und der Art, auf andere zuzugehen.

Traditionell werden dem Löwen Herzlichkeit, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen zugeschrieben. Mit dem Wassermann-Aszendenten kann dazu ein eigenständiger, ideenreicher und für Ungewöhnliches offener Auftritt kommen. Du könntest also herzlich wirken und trotzdem manches anders angehen als erwartet. Ob du dich darin erkennst, bleibt offen: Diese Deutung schreibt dir nicht vor, wer du bist.

Verbunden sein und Luft haben

In einer nahen Beziehung kann diese Mischung viel persönliche Zuwendung mitbringen. Vielleicht sagst du deutlich, was du an jemandem schätzt, oder zeigst deine Freude über ein Wiedersehen ganz ungebremst. Dennoch möchtest du eigene Interessen und Zeit für dich behalten.

Beides darf nebeneinanderstehen. Unverständlich wird es erst, wenn du eben noch herzlich zugewandt warst und dann ohne Erklärung abtauchst. «Ich möchte heute etwas allein machen und freue mich morgen auf dich» gibt deinem Freiraum verständliche Worte. Mit «Wie viel Nähe wünschst du dir gerade?» erfährst du auch, was dein Gegenüber braucht.

Nicht jeder gute Gedanke braucht sofort Applaus

Deine Wärme kann anderen Selbstvertrauen geben; dein ungewohnter Blick eröffnet neue Möglichkeiten. Im Innenhof könnte so aus einer zaghaften Anregung ein Versuch werden, den sich vorher niemand zugetraut hat.

Anstrengend wird es möglicherweise, wenn du Bestätigung suchst und gleichzeitig über jedem Urteil stehen möchtest. Kommt wenig Begeisterung zurück, ziehst du dich demonstrativ zurück oder bist gedanklich schon beim nächsten Vorschlag. Dabei bleibt ein leiser Einwand leicht ungehört.

Du könntest stattdessen offen sagen: «Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.» Und dann wirklich warten. Eine zusätzliche Frage wie «Du hast noch gezögert, was meinst du dazu?» schafft Platz, statt andere mit dem nächsten Einfall zu überholen.

Auch andere dürfen anders denken

Du kannst herzlich bleiben, ohne dauernd Zustimmung zu bekommen, und deinen Freiraum erklären, ohne Nähe abzuweisen. Vielleicht stehen die Stühle am Ende ganz anders als vorgeschlagen. Das nimmt deiner Idee nichts von ihrem Wert. Du hast etwas angeregt und zugehört: Für beides darfst du dir selbst Anerkennung geben.