

Zwischen Notenständer und erstem Ton
Stell dir eine erste Probe im offenen Chor vor. Jemand neben dir sucht unsicher die richtige Stelle im Notenblatt. Du zeigst darauf und schlägst vor, den Einsatz zusammen zu versuchen. Lieber ein schiefer Ton als ewiges Räuspern. Anschliessend überlegst du allerdings, ob die Person überhaupt schon mitsingen wollte.
So lässt sich Fische mit Aszendent Widder im Alltag veranschaulichen: Ein feines Wahrnehmen trifft auf den Impuls, gleich etwas zu tun. Nicht immer haben beide dasselbe Tempo.
Was innen bewegt und aussen sichtbar wird
Das Sternzeichen ergibt sich aus der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent bezeichnet man das Tierkreiszeichen, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.
Dem Sternzeichen ordnet die Astrologie grundlegende Eigenschaften zu. Der Aszendent steht unter anderem für das Zugehen auf andere und den ersten Eindruck.
Den Fischen werden traditionell Mitgefühl, Vorstellungskraft und Gespür für Stimmungen zugeschrieben. Beim Widder-Aszendenten stehen Mut, Direktheit und Tatkraft im Vordergrund. Nach aussen kann deshalb ein klares Auftreten sichtbar sein, während innerlich viele Eindrücke nachklingen. Vielleicht kennst du solche Momente. Die astrologische Beschreibung lässt trotzdem offen, wer du bist.
Zuwendung mit einer offenen Frage
Wenn dir jemand nahesteht, möchtest du womöglich rasch helfen. Nach einer schwierigen Begegnung hörst du nicht nur mitfühlend zu, sondern bietest an, das nächste Gespräch gemeinsam vorzubereiten. Deine Anteilnahme soll etwas bewirken.
Manchmal braucht dein Gegenüber aber zunächst Raum für das Erlebte. „Soll ich einfach zuhören, oder möchtest du mit mir einen nächsten Schritt suchen?“ verbindet Wärme mit Respekt. Damit muss niemand dein Hilfsangebot erst mühsam stoppen. Genauso darfst du sagen, wenn du gerade selbst eine Pause brauchst.
Schnell begonnen, später erst sortiert
Im günstigen Zusammenspiel wird aus Fantasie eine ermutigende Handlung. Vielleicht schlägst du im Chor vor, eine schwierige Passage zuerst zu summen. Du greifst die Unsicherheit auf und traust dich, den Versuch zu beginnen. Das kann anderen den Einstieg erleichtern.
Schwieriger wird es, wenn du schon Unterstützung versprichst, während die Wünsche noch gar nicht ausgesprochen sind. Erst danach bemerkst du, wie stark dich die Eindrücke beschäftigen und dass du zu viel zugesagt hast. Nun würdest du der Klärung am liebsten ausweichen. Dein rascher Einsatz und deine spät bemerkte Grenze geraten einander in die Quere.
Auch eine Pause gehört zum Einsatz
Hilfreich kann sein, vor dem Handeln kurz nachzufragen und die Antwort wirklich abzuwarten. Was ist erwünscht? Was möchtest und schaffst du selbst? Wenn du deine Grenze früh benennst, musst du sie später nicht durch Rückzug erklären.
Der erste Ton darf weiterhin mutig sein. Gemeinsam klingt er oft besser, wenn vorher beide Gelegenheit hatten, Luft zu holen.


